Mehrtagesfahrt Südschwarzwald 21.-24. Juni
…und es war Sommer
Und zwar was für ein Sommer, mit Temperaturen über 30 Grad. Ist zwar besser als Kälte, aber es war schon heftig heiß.
20 Autos mit 38 Teilnehmern machten sich also am Sonntag, 21.6., auf den Weg in den Südschwarzwald.
Über malerische Sträßchen und Orte wie Hirsau – Ebenhausen – Iselshausen oder auch Bildechingen machten wir eine Pick-Nick-Pause vor dem Auto- und Uhrenmuseum in Schramberg. Nach einer Panne (Batterie) schon bei der Abfahrt stieß unser SL nun auch wieder zu uns und bei Butterbrezeln und Hefezopf es gab die ersten Benzingespräche über die bisherige Tour.
Die weiteren Kilometer bis zu unserem Ziel – das Hotel Albtalblick in Häusern – fuhren wir entspannt bis verschwitzt, freuten uns dann aber ungemein auf den kühlen Drink auf der Hotelterrasse.
Bei abnehmenden Temperaturen konnte man es auch am Abend auf der Terrasse gut aushalten.
Der Montag bot mit der Anfahrt nach Bad Säckingen bereits erste aussichtsreiche Straßen hinab ins Rheintal über Lindau, Egg, Rickenbach, Willardingen. Die Parkplatzsuche stellte uns vor Herausforderungen, denn der uns von der Stadt zugesagte Busparkplatz war inzwischen eine Baustelle geworden. Dennoch haben wir alle einen Platz für unsere Schätze gefunden und kamen rechtzeitig zur gebuchten Stadtführung am Münsterplatz an. Die Führung war sehr aufschlussreich, es ging in der Geschichte der Stadt weit zurück bis ins Jahr 878 (als Seckinga erstmals urkundlich erwähnt). Viele interessante Details gab es zu hören und zu bewundern. Nach dem Ende der Führung im Schloßpark bot der Biergarten/Café dort gerade das richtige Ambiente zum Ausruhen. Die Heimfahrt konnte jeder Teilnehmer individuell gestalten, vorher etwas essen, bummeln, Eis schlotzen oder auch Geld in Geschäften ausgeben. Die Rückfahrtstrecke selbst durch das Wehratal gehörte sicher zu den Highlights der Strecken insgesamt. Der Abend klang auf der Terrasse wiederum sehr entspannt und genussreich aus.
Am Dienstag trennten sich die Teilnehmer. 10 Wanderlustige wollten die Lotenbachklamm erkunden. Der Weg dorthin zunächst durch das Albtal bergab, im weiteren Verlauf durch Immeneich, Unter- und Oberalpfen, Ay und Gurtweil bis nach Bonndorf. Die Klamm ist ein rund 1,5 Kilometer langer Seitenarm der Wutachschlucht. Der Bach fließt zunächst ruhig zwischen Granitfelsen, bevor er in eine wildromantische Schlucht mit Wasserfällen, Tosbecken und markanten Felsen stürzt. An der Mündung in die Wutach steht die Schattenmühle, die neben Getränken auch einen sehr empfehlenswerten Kaiserschmarrn anbietet. Mmhhhh – lecker !
Der Aufstieg zurück zum Parkplatz – nun ja – es regnete heftig und wir wurden erfrischt und durchnässt. Aber schee war`s trotzdem – die Meinung unisono aller Wanderer. Weiterfahrt dann zur Köhlerei am See (der See ist der Windgfällweiher), wo wir zum Kaffee wieder mit der größeren Gruppe zusammentrafen.
Diese hatte eine 110-km-Rundfahrt durch den Südschwarzwald gemacht, unterwegs in Todtnau die Pizzeria Bella Italia geentert. Gute Stimmung, jeder wusste etwas zu berichten und so fuhren wir dann die letzte Etappe zurück zum Hotel über Äule, oberhalb von Menzenschwand und St. Blasien.
Schon sind wir am letzten Abend angelangt und inzwischen mehren sich die Stimmen, da hätte man gerne noch 1-2 Tage dranhängen können. Mal schauen in 2027…
Der Mittwoch bot weitere tolle Sträßchen, die uns zunächst nach Gütenbach ins Museum von Faller führten, nach eigenen Angaben führender Hersteller von Gebäudebausätzen und Zubehör für Modelleisenbahnen. Bei Gluthitze (mehr als 36 Grad !) kamen wir dann über das Kinzigtal, Haslach, Schiltach und Schenkenzell nach Freudenstadt. Dort waren wir zum Abschluss unserer Mehrtagesfahrt im Turm-Bräu angemeldet, mitten auf dem größten Marktplatz Deutschlands. Von hier aus fuhr dann jeder Teilnehmer individuell nach Hause.
In Summe: großes Kino, keine Panne, viel erlebt und geschwitzt und alle gesund wieder zurückgekommen.
Herz, was willst Du? MEHR !!!
Für den Club
Torsten Hauser
